Geschlossenes Volumen
Das Modell muss ein dichter Körper sein, kein offenes Flächengebilde. Löcher im Netz, doppelte oder umgedrehte Flächen führen zu Fehlern beim Vorbereiten. Die meisten CAD- und Modellierprogramme haben eine Funktion, die das Netz prüft und repariert. Nutze sie vor dem Export.
Masseinheit und Grösse
STL kennt keine Einheit. Exportiere in Millimetern und kontrolliere die Grösse nach dem Upload in der Vorschau. Ein Modell, das plötzlich zehnmal zu gross oder zu klein ist, wurde meist in der falschen Einheit exportiert. Die Skalierung im Konfigurator korrigiert das.
Wandstärke
Sehr dünne Wände lassen sich nicht zuverlässig drucken. Als Richtwert sollten Wände mindestens 1 mm haben (absolutes Minimum 0,8 mm); tragende Wände und freistehende Details besser 1,2 mm oder mehr. Filigrane Spitzen und hauchdünne Kanten brechen leicht oder kommen gar nicht erst zustande.
Überhänge und Stützen
Flächen, die stark überhängen, brauchen beim FDM-Druck Stützstruktur. Die entfernen wir und rechnen sie in die Druckzeit ein. Wenn du das Modell selbst so ausrichten oder aufteilen kannst, dass weniger Stützen nötig sind, wird der Druck sauberer und günstiger.
Details, die verloren gehen
Erhabene oder vertiefte Schrift mit weniger als 0,6 mm Tiefe oder 0,8 mm Strichbreite wird beim FDM-Druck oft undeutlich; mit rund 1 mm Tiefe bist du auf der sicheren Seite. Plane Text und feine Muster grosszügiger, oder wähle eine feinere Schichthöhe.
