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Wann 3D-Druck das richtige Verfahren ist und wann nicht

FDM-Druck baut ein Teil Schicht für Schicht aus Kunststoff auf. Das ist ideal für Einzelstücke und kleine Serien, hat aber Grenzen bei Festigkeit, Hitze und Genauigkeit. Hier steht, worauf du achten solltest.

Stärken

  • Einzelteile und kleine Stückzahlen ohne Werkzeugkosten
  • Komplexe Geometrien, die sich sonst schwer fertigen lassen
  • Schnelle Iteration bei Prototypen
  • Ersatzteile, die es nicht mehr zu kaufen gibt

Grenzen bei der Festigkeit

Ein gedrucktes Teil ist zwischen den Schichten schwächer als innerhalb einer Schicht. Bei Zug quer zur Schichtrichtung kann es entlang einer Schichtfuge brechen. Die Druckrichtung, das Material und der Füllgrad bestimmen, wie belastbar das Ergebnis ist. Für tragende oder sicherheitskritische Teile prüfe die Eignung anhand deiner Konstruktion.

Grenzen bei Hitze

PLA gibt bei rund 50 bis 60 Grad nach, PETG hält etwas mehr aus. Teile in der prallen Sonne, im Motorraum oder an einer Heizung sind heikel. Sag uns die Einsatztemperatur, dann sagen wir dir, ob es passt.

Grenzen bei der Genauigkeit

Unsere Masstoleranz liegt bei plus/minus 0,3 mm oder plus/minus 0,5 Prozent, je nachdem welcher Wert grösser ist. Für Passungen, die auf ein Zehntel genau sitzen müssen, plane Spiel ein oder bespreche das Teil vorher mit uns.

Nicht geeignet

Dauerhafter Lebensmittelkontakt und medizinische Anwendungen sind mit unseren Drucken nicht abgedeckt. Die Schichtstruktur lässt sich nicht zuverlässig reinigen.

Häufige Fragen

Für viele Form-, Pass- und einfache Funktionstests ja. Die konkrete Eignung hängt vom Einsatz ab.

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