Wann ein Nachbau sinnvoll ist
Gut nachbauen lassen sich Teile aus Kunststoff, die eine klare Form haben und nicht dauerhaft hohe Kräfte aufnehmen: Abdeckungen, Blenden, Knöpfe, Clips, Halter, Adapter, Distanzstücke, Füsse. Schwieriger wird es bei Teilen, die tragen, bremsen, Druck halten oder heiss werden. Sag uns, was das Teil aushalten muss, dann sagen wir dir vorab, ob 3D-Druck passt.
Die vier Dinge, die uns helfen
- Fotos aus mehreren Blickwinkeln. Handyfotos genügen. Fotografiere das Teil von vorn, hinten, von der Seite und von den Befestigungspunkten. Lege einen Massstab daneben, zum Beispiel ein Lineal oder eine Münze.
- Die wichtigsten Masse. Aussenmasse, Lochabstände, Materialstärke, Durchmesser. Eine Skizze mit Zahlen reicht.
- Wozu das Teil dient. Wo wird es verbaut, was hält es, was muss genau passen.
- Das Originalteil, wenn vorhanden. Auch gebrochen ist es die beste Vorlage. Wir schicken es dir zurück.
Wenn du die Masse nicht kennst
Fotografiere das Teil neben einem Gegenstand mit bekannter Grösse. Eine Schweizer Fünflibermünze hat 31,45 mm Durchmesser, eine Zweifrankenmünze 27,4 mm. Damit können wir aus dem Foto zurückrechnen. Den Rest klären wir gemeinsam, bevor etwas beginnt.
Ablauf und Preis
Du schickst uns die Angaben über die Projektanfrage. Wir melden uns mit einer Einschätzung: Aufwand für die Konstruktion, Materialvorschlag, Preis und Zeitfenster. Du entscheidest dann. Auf Wunsch bekommst du nur das fertige 3D-Modell, ohne dass wir es drucken.
