Drei Arten von Prototypen
- Formmodell: Wie wirkt das Teil, liegt es gut in der Hand, stimmen die Proportionen. Gröbere Schichthöhe reicht.
- Passmodell: Passt das Teil in seine Umgebung, sitzen Bohrungen und Kanten. Hier zählt Massgenauigkeit, plane Spiel ein.
- Funktionsmodell: Hält ein Scharnier, rastet ein Clip, läuft ein Mechanismus. Material und Druckrichtung werden wichtig.
Varianten vergleichen
Lege unterschiedliche Dateien oder Konfigurationen als getrennte Positionen in den Warenkorb. So bekommst du sie in einem Auftrag und kannst sie direkt nebeneinander prüfen. Beschrifte die Varianten in der Datei, damit du sie später auseinanderhältst.
Material für Prototypen
Für Form- und Passtests genügt meist PLA. Sobald der Prototyp echte Kräfte aufnehmen oder Wärme abkönnen muss, nimm PETG oder PLA CF. Ein Funktionsmodell im falschen Material führt zu falschen Schlüssen.
Von der Iteration zur Kleinserie
Wenn eine Variante steht, kannst du sie direkt als Einzelteil nachbestellen oder über die Projektanfrage eine kleine Serie besprechen. Für wiederkehrende Teile lohnt sich ein Auftrag mit höherer Stückzahl wegen des Mengenrabatts.
